Pressekonferenz 2006

Düsseldorf, den 21. März 2006 Sehr geehrte Damen und Herren, "Operative Behandlung von Augenkrankheiten“ heißt das Generalthema der 7. Augenärztlichen Akademie Deutschland. Wenn von sensationellen Fortschritten auf dem Gebiet der Chirurgie die Rede ist, denkt man z.B. an die kürzlich erstmals vorgenommene Gesichtstransplantation oder an die eines schlagenden Herzens, die Anfang dieses Jahres in Bad Oeynhausen erfolgte. Frühere chirurgische Höhenflüge dagegen sind heute vielfach Standard geworden – in der Medizin allgemein und insbesondere in der Augenheilkunde. Was noch vor wenigen Jahren Utopie war, werden Sie heute hier mit eigenen Augen erleben: die ermutigenden Ergebnisse der an deutschen Kliniken laufenden Studien bzw. Forschungsprojekten im Kampf gegen bisher unvermeidbare Erblindung. So rückt die Transplantation von Netzhautzellen bei AMD, der im Alter häufigsten Erblindungsursache, in greifbare Nähe. Das Projekt Retina-Implant, das an Netzhautdegeneration erblindeten Patienten wieder Seheindrücke vermitteln soll, steht nun nach mehr als zehnjähriger interdisziplinärer Forschungsarbeit kurz vor der klinischen Erprobung. Venenverschlüsse in der Netzhaut, der gefürchtete Infarkt im Auge, können jetzt operativ behandelt werden, so dass sich der Blutabfluss normalisiert, die Netzhautzellen wieder versorgt werden. Standard ist mittlerweile die refraktive Chirurgie. Aber für manche Patienten kamen die zur Verfügung stehenden Methoden zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit nicht in Betracht, weil die individuellen Besonderheiten ihrer Augen nicht berücksichtigt werden konnten. Mit LASEK, einem Verfahren, das keinen tiefen Schnitt in die Hornhaut erfordert, ist die Zahl der Kontraindikationen deutlich reduziert. Mit freundlichen Grüßen Ihr

Dr. Georg Eckert, Pressereferent BVA Ständig aktualisierte Informationen über weitere Augenthemen und eine Bilddatenbank finden Sie bei www.augeninfo.de.



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